Donnerstag, 7. Februar 2013

Ab sofort...


... kann man HUMANOID bei BoD beziehen. Die Autorenseite bietet nicht nur Klappentext, Inhaltsverzeichnis, Cover und den zu befüllenden Warenkorb, sondern auch folgende nicht ganz ernst gemeinte Vita:

Gabriele Behrend

Gabriele Behrend, Jahrgang 1974, sitzt auf dem Kanapee und grübelt über den Sinn und Zweck einer Vita.
Ist es etwa wichtig, zu wissen, dass die Autorin in Regensburg geboren wurde? Wohl nicht – sie ist in Norddeutschland aufgewachsen, wo die Herbststürme und das Leuchten der Rapsfelder ihr Denken und Sein prägten.
Ist es von umwerfender Bedeutung, dass sie die letzten acht Jahre für einen Sicherheitsdienst arbeitete? Wohl nur in dem Sinne, dass sie dort mit dem Schreiben angefangen hat – während langer, ruhiger Stunden, mit denen es allerdings vorbei ist.
Was bringt es, zu wissen, dass sie nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Zeichnerin ist? Vielleicht so viel, um zu erkennen, dass für Gabriele Behrend Schreiben so etwas wie Malen mit Worten ist. Sanft aufs Papier getupft oder mit dem Palettmesser grob gespachtelt – Hauptsache anders.
Was ist so interessant daran, dass sie im Alter von dreizehn Jahren drei Kurzgeschichtenbände als preisreduzierte Mängelexemplare erstanden und mit nach Hause genommen hat? Möglicherweise: Es handelten sich hierbei um internationale SF-Geschichten aus dem Heyne-Verlag. Sie wiesen den Weg zu vollkommen neuen Bildern und Gedanken.
Und was fängt der Leser schließlich mit bibliografischen Fakten an? Einmalig interessiert aufmerken, um sie dann selig zu vergessen. Das Experiment lässt sich sofort mit zufällig herausgepickten Daten durchführen: Feierabend – Storycenter 2005; Softskills – Nova 15 2009; Schreizimmer – Avatare, Roboter und andere Stellvertreter 2010; Sunny – Anima Migratio 2011; Lebendfleisch – Nova 19 2012, etc.
Und? Nun?
Zu guter Letzt bleibt doch nur eines festzustellen: Gabriele Behrend lebt mit Mann und Katze in Düsseldorf. Und schreibt. Gelegentlich. Anfallsweise. Immer wieder. Punktum.

 
 

Dienstag, 5. Februar 2013

Die Erstauflage!

Ich bin beglückt. Glücklich. Dizzy.

Mein Verleger hat mir gerade geschrieben, 
dass er jetzt gerade die Erstauflage von HUMANOID bestellt.

Und nun fehlen mir die Worte. Da bleibt nur noch ein Lächeln.


Mittwoch, 30. Januar 2013

Kein Cover ohne Klappentext



Wann sind wir menschlich? Wann funktionieren wir wie Maschinen? Und wie beeinflusst uns eine Zukunft, in der alles möglich scheint?

In diesen Geschichten geht es um die Menschlichkeit, die unser Denken und Handeln bestimmt, eingepflanzt in nicht näher definierte, nicht allzu ferne Zukunftsszenarien. Es geht um Beziehungsmuster, um funkelnden Ruhm und das große Scheitern.

Da wird ein Büroangestellter zum Pulverfass, ein Ehemann mit einem Androiden ruhiggestellt; da wird die Socialista zur Kraftquelle, da weiß einer nicht mehr ob Mensch, ob Maschine. Da planen Stellvertreter den großen Coup, tanzt einer um sein Leben, bangt eine um ihre Seele. Da malen sich Lügen aufs Textil, da stellt sich eine ihrer Vergangenheit. Da wird eine Gemeinschaft wieder belebt, da geht es um den großen Showact, wird Langeweile zur neuen Todesart.

http://www.pmachinery.de/androsf/androSF26cover500.jpg

Mittwoch, 23. Januar 2013

HUMANOID...DAS Update

... der Buchblock liegt im fertigen Layout vor mir
... einmal drüber schauen
... die Korrekturfahne wird im Verlag gegengelesen
... das Cover wird in Bälde veröffentlicht
... die Subskriptionsphase ist angelaufen

... la vie est belle!

Sonntag, 16. Dezember 2012

Herr Schluff und der Elch

Viel Zeit ist vergangen - Zeit, in der ich andere Dinge zu erledigen hatte. Ja, manchmal grätscht einem das Leben blutig zwischen die Beine, aber dann rappelt man sich auf, klärt seine Angelegenheiten. Und schreibt.

Was wäre in dieser Jahreszeit passender als eine Weihnachtsgeschichte? Richtig. Nix. Daher habe ich sie dann auch geschrieben. Wer aus den vergangenen Jahren die "Vorbereitungen" noch kennt, dem sagt auch der Name 'Glöckchen' etwas. Richtig. Die Elfe, die alle Fäden in der kleinen Hand zusammenhält.

Sie taucht wieder auf.

Aber primär geht es um einen müden Herrn Schluff, dessen Einsamkeit auf einmal durch einen Elch namens Paul Paul gestört wird, der unbedingt den Weihnachtsschlitten ziehen will. Nur vertut er sich vor lauter Freude im Monat und klopft schon im November bei Herrn Schluff an.
Macht aber nichts, so haben die zwei Zeit, sich kennenzulernen und mehr noch - es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Herr Schluff schläft nicht mehr ganz so viel, lernt dafür Reiten und liest endlich einmal Bücher bis zum Ende durch ohne vorher einzunicken.
Als es dann soweit ist, verbietet Rudolph dem Elch den Schlitten zu ziehen. Die Windverhältnisse würden es nicht gestatten. Herr Schluff will daraufhin den Weihnachtsmann sprechen - da kommt Glöckchen ins Spiel. Sie hört sich die Klagen an und regelt das Ganze dann auf ihre Weise.
Zum Schluss dürfen Paul Paul und Herr Schluff mit ihrem eigenen Schlitten die Geschenke für die Stadt ausliefern, in der Herr Schluff wohnt.
Und damit ist Weihnachten für die beiden Freunde gerettet.

Hach. Geschenkt habe ich die Geschichte meinem Holden. Und der hat mir jetzt den Auftrag gegeben, einen Verlag dafür zu finden.
Versuche ich es doch einfach mal in München.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Neue VLog-Reihe


1. 
"Gefühlsecht"


Hah! Jetzt ist es passiert - jetzt bin ich Hals über Kopf auch eine VLoggerin geworden. - Zunächst einmal geht es in dieser Reihe um Leseproben zu HUMANOID:SF Geschichten. 
In diesem Sinne: 
Reinschauen, Reinhören, Spaß haben!