Sonntag, 16. Dezember 2012

Herr Schluff und der Elch

Viel Zeit ist vergangen - Zeit, in der ich andere Dinge zu erledigen hatte. Ja, manchmal grätscht einem das Leben blutig zwischen die Beine, aber dann rappelt man sich auf, klärt seine Angelegenheiten. Und schreibt.

Was wäre in dieser Jahreszeit passender als eine Weihnachtsgeschichte? Richtig. Nix. Daher habe ich sie dann auch geschrieben. Wer aus den vergangenen Jahren die "Vorbereitungen" noch kennt, dem sagt auch der Name 'Glöckchen' etwas. Richtig. Die Elfe, die alle Fäden in der kleinen Hand zusammenhält.

Sie taucht wieder auf.

Aber primär geht es um einen müden Herrn Schluff, dessen Einsamkeit auf einmal durch einen Elch namens Paul Paul gestört wird, der unbedingt den Weihnachtsschlitten ziehen will. Nur vertut er sich vor lauter Freude im Monat und klopft schon im November bei Herrn Schluff an.
Macht aber nichts, so haben die zwei Zeit, sich kennenzulernen und mehr noch - es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Herr Schluff schläft nicht mehr ganz so viel, lernt dafür Reiten und liest endlich einmal Bücher bis zum Ende durch ohne vorher einzunicken.
Als es dann soweit ist, verbietet Rudolph dem Elch den Schlitten zu ziehen. Die Windverhältnisse würden es nicht gestatten. Herr Schluff will daraufhin den Weihnachtsmann sprechen - da kommt Glöckchen ins Spiel. Sie hört sich die Klagen an und regelt das Ganze dann auf ihre Weise.
Zum Schluss dürfen Paul Paul und Herr Schluff mit ihrem eigenen Schlitten die Geschenke für die Stadt ausliefern, in der Herr Schluff wohnt.
Und damit ist Weihnachten für die beiden Freunde gerettet.

Hach. Geschenkt habe ich die Geschichte meinem Holden. Und der hat mir jetzt den Auftrag gegeben, einen Verlag dafür zu finden.
Versuche ich es doch einfach mal in München.

Kommentare:

  1. Ist die Geschite "kindertauglich"? Dann hätte ich hier zwei mit Sicherheit begeisterte "Testleser" ;-)

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  2. Die ist auf jeden Fall kindertauglich. Mit das liebevollste, was ich je geschrieben habe (meiner Meinung nach.

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