Montag, 24. Oktober 2016

Das Aquarium ist leer...

... der Augenfisch ist tatsächlich ans trockene Land gegangen 
und hat dort eine neue schöne Seite bezogen...


Alle aktuellen Schandtaten werden dort vorgestellt.


So denn - es war schön hier.
Bis wir uns wiedersehen!

Dienstag, 30. September 2014

Den Seinen gibt's der Herr

...im Schlafe.

Als ich heute nacht wieder einmal aufwachte, vor dem Rechner saß, ohne zu schreiben und danach wieder ins Bett fiel, war's mit dem Schlafen nicht so einfach wie erhofft. Stattdessen träumte ich davon, endlich wieder zu schreiben. Am Lavendeltraum. Aber ganz anders als zuvor.
Hatte ich bisher versucht, die verschiedenen Persönlichkeiten abzubilden - und das ganze in einer linearen Erzählung-  schwebt mir jetzt ein irres Kaleidoskop der verschiedenen Persönlichkeiten vor. Don't show, let them speak.
Keine lineare Erzählstruktur. Es muss ein Sog da sein. Keine Zeit zu verlieren. Ich will den Leser hetzen, durch den Stoff prügeln, genau wie meinen Protagonisten.
Wenn's so klappt wie ich es mir wünsche... dann wird das ein heftiger Trip.

Und nun Schluß mit den Ausflüchten.


Donnerstag, 14. November 2013

Wag' dich!

Das war der Entschluß, nachdem ich die letzten Tage damit verbracht habe, aus kurzen illustrierten Geschichten kleine Filmchen herzustellen. 

Doch was wollte ich wagen?

-> Endlich, endlich habe ich die Geschichten an zwei Verlage geschickt. <-

Nach München zum arsEdition Verlag ging es für "Schneckentempo", "Der Mann, der Verkäufer & das Nichts" und "Das Geheimnis". Diese drei könnte ich mir wirklich gut als Geschenkbücher vorstellen.

"Herr Schluff und der Elch" wurde dafür nach Münster geschickt - zum Coppenrath Verlag. Nachdem der solch' schöne Sachen wie die Spiegelburg macht, dachte ich mir, dass sich Herr Schluff dort sehr wohlfühlen könnte.

Ob es was wird? Ich weiß es nicht. Ich rechne erstmal mit gar nichts. Aber wer weiß? Vielleicht zündet ja wirklich eine der Ideen.
Wünschen würde ich es mir für's Schneckentempo und natürlich für meinen alltime Favourite Herrn Schluff.
Und den Antennenfrosch ... und das Geheimnis. Ach Mensch. Mama ist auf alle Babies stolz...

In diesem Sinne: schlagt euch wacker, ihr Süßen!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Der Monat ist fast schon Geschichte...

... Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Die Lesung im Wuppertaler Kulturcontainer war wie immer schön. Ich habe die ersten 15 Minuten von Lebendfleisch zum Besten gegeben und konnte damit sogar eine Dame aus dem Publikum für HUMANOID begeistern. In diesem Kreis gibt es noch zwei bekennende Fans. Das bedeutete: keinen weiteren Verkauf - aber aber fuderweise Lob. Das tut gut!

Danach kam der BuCon. Die erste große Einzellesung. Eine Stunde Zeit - wie fülle ich die? Dachte ich zunächst ohnehin, dass Kai Meyer eine so große Sogwirkung hätte, dass der Raum, in dem ich lesen durfte, leer bliebe, so wurde ich eines Besseren belehrt. Es war nicht proppenvoll, aber zum Schluß gab es mehr besetzte als freie Stühle. Ein Anblick, der mich begeistert und leicht schwindelig machte. Im Übrigen sei dem gesamten anwesenden Dort.Con-team gedankt. Ihr Leutchen von der dritten Bank - ihr seid meine Pappenheimer und ich danke Euch!
Gelesen wurde Lebendfleisch, diesmal in voller Länge. Und nachdem ich meiner Vor-Lesenden Ju Honisch das Lesen im aufrechten Stand abgeschaut hatte, merkte ich, dass es so viel besser ging. Lesen mit dem ganzen Körper, sozusagen. Das macht die Stimme kräftiger und gibt Möglichkeiten, den Text auch gestisch zu begleiten. Dazu kam noch Martin Stricker, der bei manchen Stellen frei heraus über die geschilderten Absurditäte lachte - was der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit gab. Eine neue Erfahrung für mich - die ich nicht missen möchte.
Danach blieb noch Zeit für die ersten zehn Minuten für Letzte Tage
Und dann hieß es: ab an den Autorentisch zum Signieren. Direkt an Kai Meyers rechter Seite. Wenn man bedenkt, dass ich ihn vor Jahren kennengelernt habe, als er beim Dort.Con GOH war und ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht war - ich hätte mir dieses Szenario damals nicht träumen lassen.
Reden konnten wir allerdings nicht miteinander, zu sehr waren wir jeweils in die Gespräche mit unseren Lesern/Zuhörern vertieft. Und diese Gespräche möchte ich ebefalls nicht missen. Annett, wenn ich an den BuCon denke, dann immer auch an dich.
Ergebnis: HUMANOID verließ mich gleich sieben Mal - dabei wurde eine Ausgabe ganz klassisch gegen ein anderes Buch getauscht. "Ich hab da was Neues" - "Du, ich auch!" Und schon steht ein Deal. Danke, Anke!

Zwei Wochen später ging's dann auf nach Garching zum MucCon. Hier gab es neben einem Fimo-Workshop noch zwei Lesungen. Einmal die Buchpräsentation mit Karin Jacob von Die Welt im Wasserglas und dann die zweite, von mir mit Spannung erwartete Gemeinschaftslesung mit meinem Holden.
Bei der ersten Lesung ging es um den Text Teichwasser, der mir von den Lippen floß, wie das Wasser des beschriebenen Teiches - samtweich, dunkelgrün und bodenlos.
Bei der Lesung am Samstag gab der Holde "In deinem Geiste" zum Besten, in der zusammengestrichenen Version, damit die 20 Minuten nicht gesprengt wurden - es ist immer wieder ein Vergnügen, ihn lesen zu hören. Er erweckt seine Figuren zum Leben und so habe ich endlich die (noch nicht veröffentlichte) Geschichte verstanden, die er mir zum vorletzten Hochzeitstag geschenkt hatte.
Danach durfte ich loslegen - und es gab als Premiere zum ersten Mal Soft Skills, Hard Days, die erotische Story in HUMANOID. Danach hatte ich noch Zeit für den ersten Part von Lichtgestalten und beendete meine Lesung also mit den Worten FUCK YOU! - was absolutes Neuland für mich war. Aber anscheinend hat's gefallen, denn direkt danach durfte ich zwei Exemplare der Sammlung signieren. 
Insgesamt habe ich auf dem MucCon vier verkaufte Exemplare zu verzeichnen, deren Erlös wiederum in andere Bücher und Hörbücher umgesetzt worden ist.

Jetzt heisst es also wieder, neue Lesungen zu organisieren. Mal schauen, wann sich eine Möglichkeit ergibt, ich bleibe am Ball.

Vorerst schreibe ich aber weiter. Die Suicide Rooms sind inzwischen beendet und liegen NOVA zur veröffentlichung vor. Das kann allerdings noch dauern, da die Story für NOVA 24 oder 25 vorgesehen ist, wir aber zur Zeit die aktuelle Ausgabe 21 vorliegen haben. Vorher, in NOVA 23 wird noch Tremolo erscheinen, was mich besonders erfreut, gerade nachdem ich eine so gute Resonanz nach einer kleinen Lesung beim SF Stammtisch dafür erfahren durfte.

Dass ich weiter schreiben muss, ist inzwischen sogar ein Auftrag des SF-Urgesteins Hellmuth W. Mommers - der sich enthusiastisch über HUMANOID geäussert hat, mir einen ganz eigenen Stil, eine eigene Melodie und eine eigene wiedererkennbare Handschrift attestiert hat und kurzum der Meinung ist, mein Licht stünde massiv unter dem Scheffel. 
Und das hat er nicht nur mir gesagt, sondern auch jedem an dem SFCD-Stand, an dem mein Buch auslag, der nicht schnell genug entschwinden konnte. So wurde es mir jedenfalls zugetragen. You lift me up...

Nun ja. Im Augenblick ist Westwind in der Pipeline, sowie Die Liebesmaschine. Und dann gibt es ja immer noch den Lavendeltraum. Ich denke, in nächster Zeit kann mir nicht langweilig werden.


Samstag, 19. Oktober 2013

"Tremolo" - Hörprobe

video


Sodele, heute gibt's was auf die Ohren - im "Miteinander" ab 16°° in Düsseldorf, in der Gerresheimer Strasse 16. 
Um was geht es dabei? Science Fiction und Musik, Musik in der Zukunft, was kann es da alles geben. Ich schaffe ein Hörvergnügen der sinnlichen Art und erzähle drumherum die Geschichte einer verflossenen Liebe. Aber - und das ist das Schöne an dieser Story - das Ende ist fast schon happy.


Freitag, 4. Oktober 2013

Lange nicht mehr hiergewesen -

- was aber nicht heisst, dass ich das Schreiben aufgegeben hätte.

Aktuell arbeite ich an einer Kurzgeschichte, die sich über den Weg des freiwilligen Dahinscheidens mit den schönen Dingen des Lebens befasst - "Suicide Rooms" heisst sie und wird - hoffentlich - heute beendet.

Eine weitere Geschichte hat schon seit längerem meine Tastatur verlassen und liegt für NOVA bereit. Nachdem ich mich im Privaten mit dem Chefredakteur überworfen habe, bin ich gespannt, ob sie dennoch verlegt wird. Mal sehen.
Bei "Tremolo" geht es um eine klassische Beziehung zwischen einem Spieler und seinem Instrument - wobei man wissen sollte, dass das Instrument menschlich ist. Wie das Instrument diese Beziehung erlebt und sich emanzipiert - das ist der Weg, das ist die Geschichte.

Und weiterhin bin ich dabei, HUMANOID - SF Geschichten zu promoten.

Heute bin ich Teil einer Gemeinschaftslesung im Kulturcontainer Wuppertal,
nächste Woche habe ich eine Einzellesung auf dem BuCon in Dreieich
und Ende des Monats sind der Holde und ich mit der ersten Gemeinschaftslesung in Garching zu hören.

Und wer zu allen drei Terminen verhindert ist - der kann sich hier anhören, wie das klingt:


Mittwoch, 17. April 2013

Der Anfang...

... ist getan.

Ein halber Monat ist vergangen und der Anfang vom Lavendeltraum steht.

Dabei hat sich eine Persönlichkeit in den Vordergrund gedrängt, die eigentlich nur als Randnotiz gedacht war, die aber dem Ganzen erst Sinn, Logik und Spannung gibt:

Willkommen  Kandy!

Ich bin wieder dabei, mich selber zu überraschen. Habe ich lange nicht mehr - und deswegen wünsche ich mir einfach mehr Zeit, die ich zum Schreiben nutzen könnte. Ich bin eben ein Langsamschreiber. Es mag mir nicht gelingen Tausende Zeichen am Stück rauszuhauen, eher lösche ich Hunderte.
Nun denn. Also dann eben langsam.
Ich freue mich drauf!