- was aber nicht heisst, dass ich das Schreiben aufgegeben hätte.
Aktuell arbeite ich an einer Kurzgeschichte, die sich über den Weg des freiwilligen Dahinscheidens mit den schönen Dingen des Lebens befasst - "Suicide Rooms" heisst sie und wird - hoffentlich - heute beendet.
Eine weitere Geschichte hat schon seit längerem meine Tastatur verlassen und liegt für NOVA bereit. Nachdem ich mich im Privaten mit dem Chefredakteur überworfen habe, bin ich gespannt, ob sie dennoch verlegt wird. Mal sehen.
Bei "Tremolo" geht es um eine klassische Beziehung zwischen einem Spieler und seinem Instrument - wobei man wissen sollte, dass das Instrument menschlich ist. Wie das Instrument diese Beziehung erlebt und sich emanzipiert - das ist der Weg, das ist die Geschichte.
Und weiterhin bin ich dabei, HUMANOID - SF Geschichten zu promoten.
Heute bin ich Teil einer Gemeinschaftslesung im Kulturcontainer Wuppertal,
nächste Woche habe ich eine Einzellesung auf dem BuCon in Dreieich
und Ende des Monats sind der Holde und ich mit der ersten Gemeinschaftslesung in Garching zu hören.
Und wer zu allen drei Terminen verhindert ist - der kann sich hier anhören, wie das klingt:
Freitag, 4. Oktober 2013
Mittwoch, 17. April 2013
Der Anfang...
... ist getan.
Ein halber Monat ist vergangen und der Anfang vom Lavendeltraum steht.
Dabei hat sich eine Persönlichkeit in den Vordergrund gedrängt, die eigentlich nur als Randnotiz gedacht war, die aber dem Ganzen erst Sinn, Logik und Spannung gibt:
Willkommen Kandy!
Ich bin wieder dabei, mich selber zu überraschen. Habe ich lange nicht mehr - und deswegen wünsche ich mir einfach mehr Zeit, die ich zum Schreiben nutzen könnte. Ich bin eben ein Langsamschreiber. Es mag mir nicht gelingen Tausende Zeichen am Stück rauszuhauen, eher lösche ich Hunderte.
Nun denn. Also dann eben langsam.
Ich freue mich drauf!
Ein halber Monat ist vergangen und der Anfang vom Lavendeltraum steht.
Dabei hat sich eine Persönlichkeit in den Vordergrund gedrängt, die eigentlich nur als Randnotiz gedacht war, die aber dem Ganzen erst Sinn, Logik und Spannung gibt:
Willkommen Kandy!
Ich bin wieder dabei, mich selber zu überraschen. Habe ich lange nicht mehr - und deswegen wünsche ich mir einfach mehr Zeit, die ich zum Schreiben nutzen könnte. Ich bin eben ein Langsamschreiber. Es mag mir nicht gelingen Tausende Zeichen am Stück rauszuhauen, eher lösche ich Hunderte.
Nun denn. Also dann eben langsam.
Ich freue mich drauf!
Mittwoch, 27. März 2013
Lavendeltraum - der Neustart
Nach einem ausgiebiegen Skypeabend mit der Besten und einem ebenso ausgiebigen Meeting mit dem Holden danach, steht nun fest: es geht weiter!
Unter umgedrehten Vorzeichen, auf denselben Prinzipien aufbauend. Und ich bekomme einen Eindruck von der Fülle an Nebengeschichten, Details, Schlaglichtern, die diese Welt braucht. Aber nachdem ich die Story gar nicht so linear erzählen will wie mach anderer es tut, denke ich mir, dass ich all dies Collagen-gleich einpassen kann. Kurzmeldungen. Beipackzettel. Zeitungsartikel. Gesetzestexte. Slogans. Claims.
Es wird eine zerissene Angelegenheit werden, die sich erst im Schluß zusammenfügen wird.
Eine Liebesgeschichte. Ein Krimi. Eine Analyse.
Und das ganze in lang.
Hilfe!
Unter umgedrehten Vorzeichen, auf denselben Prinzipien aufbauend. Und ich bekomme einen Eindruck von der Fülle an Nebengeschichten, Details, Schlaglichtern, die diese Welt braucht. Aber nachdem ich die Story gar nicht so linear erzählen will wie mach anderer es tut, denke ich mir, dass ich all dies Collagen-gleich einpassen kann. Kurzmeldungen. Beipackzettel. Zeitungsartikel. Gesetzestexte. Slogans. Claims.
Es wird eine zerissene Angelegenheit werden, die sich erst im Schluß zusammenfügen wird.
Eine Liebesgeschichte. Ein Krimi. Eine Analyse.
Und das ganze in lang.
Hilfe!
Aber eines gilt ab jetzt -
nur nicht bange machen lassen!
Dienstag, 12. März 2013
Zwischenspiel Humanoid
Jetzt habe ich mich einen Monat nicht gemeldet
- dabei ist so viel Schönes passiert.
Wie zum Beispiel die Ankunft von zwei Kartons Humanoid.
Ein Teil davon wurde sofort signiert und an die Vorbesteller verschickt.
Der Rest wartete im Karton auf den Dortcon. 21 Exemplare habe ich mitgenommen und schimpfte mich selbst größenwahnsinnig.
Und dann kam er - der DORT.con 2013. Und der Karton sah danach so aus:
Donnerstag, 7. Februar 2013
Ab sofort...
... kann man HUMANOID bei BoD beziehen. Die Autorenseite bietet nicht nur Klappentext, Inhaltsverzeichnis, Cover und den zu befüllenden Warenkorb, sondern auch folgende nicht ganz ernst gemeinte Vita:
Gabriele Behrend
Gabriele Behrend, Jahrgang 1974, sitzt auf dem Kanapee und grübelt über den Sinn und Zweck einer Vita.
Ist es etwa wichtig, zu wissen, dass die Autorin in Regensburg geboren wurde? Wohl nicht – sie ist in Norddeutschland aufgewachsen, wo die Herbststürme und das Leuchten der Rapsfelder ihr Denken und Sein prägten.
Ist es von umwerfender Bedeutung, dass sie die letzten acht Jahre für einen Sicherheitsdienst arbeitete? Wohl nur in dem Sinne, dass sie dort mit dem Schreiben angefangen hat – während langer, ruhiger Stunden, mit denen es allerdings vorbei ist.
Was bringt es, zu wissen, dass sie nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Zeichnerin ist? Vielleicht so viel, um zu erkennen, dass für Gabriele Behrend Schreiben so etwas wie Malen mit Worten ist. Sanft aufs Papier getupft oder mit dem Palettmesser grob gespachtelt – Hauptsache anders.
Was ist so interessant daran, dass sie im Alter von dreizehn Jahren drei Kurzgeschichtenbände als preisreduzierte Mängelexemplare erstanden und mit nach Hause genommen hat? Möglicherweise: Es handelten sich hierbei um internationale SF-Geschichten aus dem Heyne-Verlag. Sie wiesen den Weg zu vollkommen neuen Bildern und Gedanken.
Und was fängt der Leser schließlich mit bibliografischen Fakten an? Einmalig interessiert aufmerken, um sie dann selig zu vergessen. Das Experiment lässt sich sofort mit zufällig herausgepickten Daten durchführen: Feierabend – Storycenter 2005; Softskills – Nova 15 2009; Schreizimmer – Avatare, Roboter und andere Stellvertreter 2010; Sunny – Anima Migratio 2011; Lebendfleisch – Nova 19 2012, etc.
Und? Nun?
Zu guter Letzt bleibt doch nur eines festzustellen: Gabriele Behrend lebt mit Mann und Katze in Düsseldorf. Und schreibt. Gelegentlich. Anfallsweise. Immer wieder. Punktum.
Ist es etwa wichtig, zu wissen, dass die Autorin in Regensburg geboren wurde? Wohl nicht – sie ist in Norddeutschland aufgewachsen, wo die Herbststürme und das Leuchten der Rapsfelder ihr Denken und Sein prägten.
Ist es von umwerfender Bedeutung, dass sie die letzten acht Jahre für einen Sicherheitsdienst arbeitete? Wohl nur in dem Sinne, dass sie dort mit dem Schreiben angefangen hat – während langer, ruhiger Stunden, mit denen es allerdings vorbei ist.
Was bringt es, zu wissen, dass sie nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Zeichnerin ist? Vielleicht so viel, um zu erkennen, dass für Gabriele Behrend Schreiben so etwas wie Malen mit Worten ist. Sanft aufs Papier getupft oder mit dem Palettmesser grob gespachtelt – Hauptsache anders.
Was ist so interessant daran, dass sie im Alter von dreizehn Jahren drei Kurzgeschichtenbände als preisreduzierte Mängelexemplare erstanden und mit nach Hause genommen hat? Möglicherweise: Es handelten sich hierbei um internationale SF-Geschichten aus dem Heyne-Verlag. Sie wiesen den Weg zu vollkommen neuen Bildern und Gedanken.
Und was fängt der Leser schließlich mit bibliografischen Fakten an? Einmalig interessiert aufmerken, um sie dann selig zu vergessen. Das Experiment lässt sich sofort mit zufällig herausgepickten Daten durchführen: Feierabend – Storycenter 2005; Softskills – Nova 15 2009; Schreizimmer – Avatare, Roboter und andere Stellvertreter 2010; Sunny – Anima Migratio 2011; Lebendfleisch – Nova 19 2012, etc.
Und? Nun?
Zu guter Letzt bleibt doch nur eines festzustellen: Gabriele Behrend lebt mit Mann und Katze in Düsseldorf. Und schreibt. Gelegentlich. Anfallsweise. Immer wieder. Punktum.
Dienstag, 5. Februar 2013
Die Erstauflage!
Ich bin beglückt. Glücklich. Dizzy.
Mein Verleger hat mir gerade geschrieben,
dass er jetzt gerade die Erstauflage von HUMANOID bestellt.
Und nun fehlen mir die Worte. Da bleibt nur noch ein Lächeln.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Kein Cover ohne Klappentext
Wann sind wir menschlich? Wann funktionieren wir wie
Maschinen? Und wie beeinflusst uns eine Zukunft, in der alles möglich scheint?
In diesen Geschichten geht es um die Menschlichkeit, die
unser Denken und Handeln bestimmt, eingepflanzt in nicht näher definierte,
nicht allzu ferne Zukunftsszenarien. Es geht um Beziehungsmuster, um funkelnden
Ruhm und das große Scheitern.
Da wird ein Büroangestellter zum Pulverfass, ein Ehemann mit
einem Androiden ruhiggestellt; da wird die Socialista zur Kraftquelle, da weiß
einer nicht mehr ob Mensch, ob Maschine. Da planen Stellvertreter den großen
Coup, tanzt einer um sein Leben, bangt eine um ihre Seele. Da malen sich Lügen
aufs Textil, da stellt sich eine ihrer Vergangenheit. Da wird eine Gemeinschaft
wieder belebt, da geht es um den großen Showact, wird Langeweile zur neuen
Todesart.
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